Markenprodukte

Die Alnatura Markenprodukte

Vom Apfelsaft bis zum Zwieback, vom Frühstücksbrei bis zum vegetarischen Brotaufstrich, von Chiasamen bis Babygläschen: Das Alnatura Markensortiment ist vielfältig und wächst stetig. Unter der Marke Alnatura finden Sie alles für den täglichen Bedarf und den besonderen Genuss. Immer in Bio-Qualität – und oft darüber hinaus:
Jedes Alnatura Produkt wird nach strengen Qualitätsgrundsätzen entwickelt, möglichst schonend verarbeitet und enthält nur so viele Zutaten wie nötig. Wo immer möglich, stammen die Zutaten der Alnatura Produkte von Höfen, die nach den strengen Richtlinien von Bio-Anbauverbänden wie Bioland, Demeter oder Naturland wirtschaften.
Einzigartig ist der Arbeitskreis Qualität: Sechs unabhängige Fachleute stellen jede Alnatura Produktidee auf den Prüfstand. Erscheint ihnen eine Rezeptur, das Verarbeitungsverfahren, die Herkunft von Zutaten oder ein Inhaltsstoff nicht sinnvoll und vertretbar, wird das Produkt nicht hergestellt. Jeder soll verstehen, was genau in Alnatura Produkten enthalten ist und woher die Rohstoffe kommen. Deshalb sind die Angaben auf den Verpackungen so transparent wie möglich. Auch die Verpackungen selbst müssen strengen Anforderungen genügen. Ziel ist immer, die nachhaltigste Verpackung zu finden, die das Produkt gleichzeitig optimal schützt.

Bio-Qualität von Alnatura im Detail

Alnatura fördert den biologischen Landbau. Die Rohwaren für die Alnatura Produkte stammen aus Bio-Anbau. Bevorzugt werden Zutaten in Demeter-, Bioland- oder Naturland-Qualität. Diese Bio-Anbauverbände, deren Vertragspartner Alnatura ist, haben strengere Ansprüche an verantwortungsvolle Landwirtschaft und Tierhaltung als die EG-Öko-Verordnung:

Bioland

Der Bioland-Verband ist der größte deutsche Bio-Verband – und der Bioland-Anbau die am weitesten verbreitete Öko-Landwirtschaft in Deutschland. Seit seinen Anfängen in den 1930er-Jahren steht Bioland für die Förderung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit. Dabei beruht die Wirtschaftsweise der Bioland-Bauern auf einer Kreislauf-Wirtschaft und möglichst schonender Weiterverarbeitung der Rohstoffe. Alnatura ist Vertragspartner des Bioland-Verbandes.

Demeter

Der Demeter-Bund ist der älteste und konsequenteste Bio-Anbauverband. Seine Wirtschaftsweise wird als biodynamisch bezeichnet. Den Grundstein legte Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie. Er hielt 1924 einen Vortrag vor Landwirten, die daraus die Richtlinien für die biodynamische Wirtschaftsweise ableiteten. Typisch und einzigartig für Demeter-Landwirte ist die Herstellung und Verwendung von Präparaten, deren Basis Mist, Heilpflanzen und Mineralien sind. Ein Beispiel ist das Hornmist-Präparat: Frischer Kuhmist wird in Kuhhörner gefüllt, in der Erde über den Winter vergraben, im Frühling in kleinen Portionen in Wasser verrührt (dynamisiert) und fein vernebelt auf Pflanzen, Wiesen- und Äcker ausgebracht. Man sagt, ein solches Präparat stärke das harmonische Wachstum der Pflanzen. Alnatura ist Vertragspartner des Demeter-Bundes.

Naturland

Der Bio-Anbauverband Naturland e.V. wurde 1982 in der Nähe von München gegründet. Er ist die zweitgrößte Organisation des ökologischen Landbaus in Deutschland und agiert weltweit. Pionier ist der Verband in der ökologischen Waldnutzung und Aquakultur. Die Naturland-Richtlinien für Karpfen, Lachse und Forellen, für Muscheln, Shrimps und tropische Süßwasserfische sind wegweisend für die ökologische Aquakultur. Naturland zertifiziert auch weit über die Lebensmittelproduktion hinaus, so z. B. ganz neu in den Bereichen Öko-Textilherstellung und Kosmetik. Alnatura ist Vertragspartner von Naturland.

Alnatura entwickelt möglichst vollwertige Lebensmittel.

Die Verarbeitung der Rohstoffe erfolgt schonend (z. B. kaltgepresste Öle und Direktsäfte) und nach strengen Richtlinien, damit die wertgebenden Inhaltsstoffe der Produkte weitestgehend erhalten bleiben. Nur, was wirklich nötig ist, kommt in Alnatura Produkte. Das ist bei Alnatura oft weniger, als die EG-Öko-Verordnung erlaubt. Für ersetzbare Zusatzstoffe akzeptable Alternativen zu finden  braucht Zeit – die sich Alnatura nimmt. So kann sich im Einzelfall die Entwicklung eines Produktes über längere Zeit hinziehen.

Auf Zusatzstoffe und weißen Zucker wird so weit wie möglich verzichtet. Mit Süßungsmitteln geht Alnatura grundsätzlich sparsam um und verwendet, wo immer es möglich ist und zum Produkt geschmacklich passt, Honig, Voll- und Rohrohrzucker sowie Sirup. Alle Alnatura Produkte sind außerdem frei von künstlichen Farb- und Konservierungsstoffen, frei von Aromastoffen aus nicht natürlichen Rohstoffen sowie frei von modifizierter Stärke, so wie es das Gesetz verlangt. Bio-Produkte dürfen weder geschwefelt noch durch ionisierende Strahlung haltbar gemacht werden. Die EG-Öko-Verordnung verbietet außerdem die Verwendung chemisch gehärteter Fette. Alnatura Produkte sind nicht gentechnisch verändert (laut EG-Öko-Verordnung).Alnatura setzt auf Erfahrung und Sachverstand. Alnatura arbeitet eng mit über 100 renommierten Naturkostherstellern zusammen, deren oft über Jahrzehnte aufgebauter Erfahrungsschatz den Bio-Produkten zugute kommt.

Alnatura Produkte werden regelmäßig kontrolliert. Selbstverständlich werden sowohl die Bio-Bauern, die Herstellerpartner wie auch Alnatura selbst regelmäßig in strengen Betriebskontrollen gemäß EG-Verordnung Öko-Landbau durch sachverständige Dritte geprüft.

Alnatura holt sich Kritiker ins Haus. Seit 30 Jahren eine unverzichtbare Instanz bei Alnatura: der Arbeitskreis Qualität, kurz AQua. Dieses Gremium aus unabhängigen Fachleuten tagt mehrmals im Jahr und stellt jede Produktidee auf den Prüfstand – von der Herkunft der Zutaten bis zur Rezeptur. Auch simple Rezeptur-Überarbeitungen von bestehenden Produkten müssen vom AQua freigegeben werden. Erscheint den Experten eine Rezeptur, das Verarbeitungsverfahren, die Herkunft von Zutaten oder ein Inhaltsstoff nicht sinnvoll und vertretbar, lehnen sie den Vorschlag ab. Dann geht die Entwicklungsarbeit weiter – oder ein Produkt wird gar nicht realisiert.
Die Ernährungswissenschaftler im Alnatura Verbraucherservice beantworten Produktfragen der Kunden. Egal ob telefonisch oder über soziale Netzwerke: Rückmeldungen zur Qualität der Produkte werden aufgenommen und gemeinsam mit den Herstellerpartnern analysiert.