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Gemeinsam Boden gut machen

Die Nachfrage nach Bio wächst schneller als die Bio-Anbaufläche: Zeit, etwas zu unternehmen!

In Deutschland gibt es rund 24 000 Bio-Betriebe; etwa neun Prozent aller deutschen Landwirte wirtschaften nach ökologischen Richtlinien. Doch während immer mehr Menschen in Deutschland biologische Lebensmittel kaufen möchten, stellen immer weniger Bauern auf Bio um. 

Bio-Landbau leistet einen unschätzbaren Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz und damit für die Lebensqualität. Doch leider viel zu selten direkt vor unserer Haustür. Produzenten und Händler müssen vermehrt auf Bio-Ware aus dem Ausland zurückgreifen oder können bestimmte Produkte gar nicht mehr anbieten.

Bio-Landbau erscheint vielen Bauern nicht lohnenswert: Hohe Investitionskosten schrecken die meisten von ihnen ab. Vor allem in der Umstellungsphase ist der Arbeitsaufwand höher als der konventioneller Landwirte, was vielfach nicht durch die Öko-Förderprämien von Bund und Ländern ausgeglichen werden kann. Zusätzlich dürfen neue Bio-Betriebe ihre Erzeugnisse erst nach einer bis zu zweijährigen Umstellungszeit als Bio-Lebensmittel vermarkten.

Ackerland und Pachtflächen sind für viele Bio-Bauern unerschwinglich geworden, beispielsweise durch die staatliche Förderung von Biogasanlagen zur Energieerzeugung: Bauern erhalten Subventionen, wenn sie auf ihren Äckern statt Nahrungsmitteln Energiepflanzen wie Mais anbauen. Durch die staatliche Förderung können sie mehr Land bewirtschaften und damit höhere Erträge erzielen. Das wiederum lässt die Preise für Flächen steigen.

Da Alnatura Bauern in Deutschland langfristig für den Bio-Landbau motivieren will, engagiert sich das Unternehmen im Rahmen der Alnatura Bio-Bauern-Initiative (ABBI) für das Förderprojekt „Gemeinsam Boden gut machen“ des Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU). Das Projekt unterstützt Bauern in Deutschland bei der Umstellung ihrer Höfe auf den Bio-Landbau.