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Fototipps

Fotografieren bei Eis und Schnee

Die kalte Jahreszeit verwandelt unsere Landschaften und bringt eine ganz neue Schönheit zum Vorschein. Zeit für eine Fototour!

Von Florian Schuster

Wenn die Temperaturen draußen fallen, bricht für Fotografen eine inspirierende Jahreszeit an. Seien es schneebedeckte Wiesen und Bäume, gefrorene Landschaften oder feine Eiskristalle auf Blättern und Ästen: Der Winter bietet viele atemberaubende Foto-Motive. Wir präsentieren Ihnen hier inspirierende Bildideen bei Eis und Schnee – und geben Tipps zum Fotografieren.

Detailaufnahmen bei Schnee und Eis

Das Fotografieren von Eis gehört unserer Meinung nach zu jedem Winter-Portfolio und fasziniert jedes Jahr aufs Neue.

Eiskristalle und Raureif auf Objekten sind bei Makrofotografen äußerst beliebt und natürlich in der kalten Jahreszeit leicht zu finden. Machen Sie sich auf die Suche nach den kleinen, feinen Details. Blätter, Grashalme, Äste, Fensterscheiben oder Zäune sind Orte, an denen sich Eiskristalle besonders gut entdecken lassen. Wir empfehlen hier, ein Stativ zu benutzen und manuell zu fokussieren.

Raureif lagert sich bei feuchtem, nebligem Frostwetter auf den unterschiedlichsten Pflanzen ab und stellt immer wieder ein erstklassiges Fotomotiv dar.

Mit ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl kreieren Sie atemberaubende Fotos. Wir empfehlen ein lichtstarkes Makroobjektiv. Wenn das nicht zur Hand ist, probieren Sie einfach mal aus, wie sich Ihr Smartphone im Nahbereich schlägt. Oft nämlich erstaunlich gut!

Eis trifft Natur

Wenn bei Minustemperaturen der Regen plötzlich erstarrt, entstehen oft die außergewöhnlichsten Eisfiguren. Gerade der Kontrast der roten Beeren mit dem Eis macht dieses Motiv hier besonders reizvoll.

Wenn die Minustemperaturen stimmen, aber keine schneebedeckten Landschaften vorzufinden sind, können Sie auch einfach Eis fotografieren. Dabei denken wir nicht nur an zugefrorene Gewässer oder an bizarre Skulpturen von gefrorenen Wasserfällen. Auch in milden, schneearmen Wintern herrschen immer wieder Frostphasen, welche den Regen der vergangenen Nacht erstarren lassen. Halten Sie die Augen offen für kreative und wundersame Foto-Motive.

Den Schnee fotografisch einfangen

Erst wenn der Schnee leuchtend-weiß aussieht, wirkt ein Schnee-Bild schön winterlich. Profis nutzen das Histogramm in der Kamera, um den Schnee so weiß wie möglich zu machen, ohne Bilddetails zu verlieren.

Weißen Schnee fotografisch richtig einzufangen, ist durch verschiedene Lichtverhältnisse nicht immer ganz einfach. Oft haben Winter-Fotos einen leichten Blaustich oder einen Grauschleier, sodass der Schnee einfach nicht weiß wirkt. Um dem Schleier entgegenzuwirken, fotografieren Profis im RAW-Format, um nachträglich den Weißabgleich zu korrigieren. Alternativ programmieren Sie sich direkt Ihren Weißabgleich auf eine „Schnee-Voreinstellung“.

Mithilfe des Histogramms in der Kamera können Sie sicherstellen, dass keine Bilddetails verloren gehen. Aber keine Angst: Auch ohne Profi-Einstellungen gelingen die meisten Wintermotive eigentlich mit jeder Kamera oder auch dem Smartphone. Allerdings sind Winterbilder im Zweifelsfalle immer einen Tick zu dunkel: Also im Zweifel in der Bearbeitung ein wenig aufhellen. So erhalten Sie leuchtend-weiße Winterfotos, die sich vielleicht als Kalenderblatt für Ihren nächsten Wandkalender eignen.

So schützen Sie sich und Ihre Kamera

Bei längeren Foto-Touren im Kalten sollten Sie einige Punkte beachten. Die Kälte kann Ihren Akkus gewaltig zusetzen, sodass sich diese schneller entladen. Halten Sie sie warm und tragen sie die Energiespender möglichst nah am Körper, um den Leistungs-Verlust so gering wie möglich zu halten. Unterschätzen Sie auch nicht, wie Ihnen selbst die Kälte zu schaffen macht. Ziehen Sie sich extra warm an, wenn Sie eine längere Fototour planen. Wer friert, geht weniger auf kreative Fotomotiv-Suche.

Schlussendlich sollten Sie noch daran denken, Ihrer Ausrüstung genügend Zeit zur Akklimatisierung zu geben. Sonst besteht die Gefahr, dass sich die Feuchtigkeit der Luft auf Ihrer kalten Kamera und in Ihrem Objektiv sammelt. Warten Sie ab und lassen Sie die Ausrüstung beim Wechsel von draußen nach drinnen vorerst in der Kameratasche.

Außergewöhnliche Perspektiven bei Minustemperaturen

Die Bottom-Up-Perspektive verleiht den kargen, schneebedeckten Bäumen wieder Größe.

Richten Sie Ihre Kamera nicht nur frontal auf Ihr Motiv aus, sondern probieren Sie auch mal ungewöhnliche und waghalsig anmutende Perspektiven aus. Bilder aus der Vogel- oder Froschperspektive verleihen Ihren Motiven eine ganz andere Wirkung und Dynamik.

Haben Sie sich beispielsweise schon mal in den Schnee gelegt und die Bäume von unten nach oben fotografiert ? Experimentieren Sie! Sie werden merken, das gleiche Motiv kann immer wieder komplett anders aussehen.

Gestalten Sie ein schönes Winter-Panorama

Das warme Licht beim Sonnenauf- oder Sonnenuntergang verleiht Ihrem Foto einen besonderen Touch. Für eine solche Aufnahme muss man als Fotograf rechtzeitig vor Ort sein, um die perfekte Position zu finden - hier am Watzmann in den Alpen.

Wenn sich der Schnee wie eine große, weiße Decke über die Region legt, erhalten einfache Objekte eine ganz neue Bedeutung in Ihrem Bild. Schneebedeckte Zäune, Bäume oder Scheunen strahlen einen außergewöhnlichen Charme aus. Schaffen Sie in Ihrem Foto Strukturen und Kontraste. Farben, vor allem Rottöne, wirken in weißen Schneelandschaften umso intensiver. Wie wäre es mit einem Winter-Panorama? Vielleicht wird aus Ihren Aufnahmen Ihr nächstes Wandbild?

Für solche Panorama-Fotos in der Weite brauchen Sie nicht einmal besonderes Equipment – solange Sie ein Weitwinkelobjektiv haben. Selbst die Brennweite von Smartphones ist dafür meist absolut ausreichend. Entscheiden Sie sich für eine Aufnahme im Sonnenauf- oder -untergang, bei der die Sonne direkt im Bild ist, wählen Sie eine geschlossene Blende (z.B. f/16), damit die Sonne sternförmig abgebildet wird.

Smartphone-Fotografie im Winter

Drücken Sie Ihre Lebensfreude ruhig mit einem Selfie von unterwegs aus. Wählen Sie Kleidung, die einen schönen Kontrast zur bläulich-weißen Winterstimmung liefert.

Nicht immer hat man seine gesamte Foto-Ausrüstung dabei. In vielen Situationen ist dies auch gar nicht möglich. Gut, dass die eingebauten Kameras unserer Smartphones mehr als zufriedenstellende Bilder produzieren. Zusätzlich bieten die meisten Kamera-Apps bereits einige Funktionen, die die klassischen Probleme beim Fotografieren im Schnee direkt ausbessern.

Der wohl bekannteste Vorteil des Smartphones ist, dass es schneller griffbereit als jede andere Kamera ist und dadurch etwa Gruppenbilder und Selfies spontaner und einfacher geschossen werden können. Scheuen Sie sich nicht, Ihres auch ausgiebig zu benutzen – sehr oft sagen Selfies mit dem Smartphone genauso viel aus, wie ein aufwendig durchdachtes Foto mit der Kamera.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Experimentieren.

CEWE myPhotos

Alle Fotos an einem Ort

Mit CEWE myPhotos können Sie Ihre schönsten Eis- und Schneeaufnahmen an nur einem Ort speichern und von überall, mit jedem Gerät, immer wieder neu erleben. Die Organisation Ihrer Bilder wird zum Kinderspiel und mit den Funktionen „Personen“, „Orte“ und „Objekte“ finden Sie im Handumdrehen die von Ihnen gesuchten Fotos. Legen Sie ein Ereignis an, in diesem Fall ein Album für Winter-Fotos, und teilen Sie es mit Ihren Liebsten. Mit dem „Gruppenmodus“ sammeln Sie so auch Fotos von verschiedenen Familienmitgliedern an einem Ort – denn jeder, den Sie dazu einladen, kann seine Bilder in ein entsprechend freigegebenes Ereignis-Album hochladen.

CEWE FOTOBUCH: Geteilte Freude ist doppelte Freude

So beginnen Sie Ihr nächstes Herzensprojekt