Bullet Journaling & Handlettering
Bullet Journaling - Organisiert & kreativ durch den Alltag
Das Bullet Journal ist die Lösung um nie mehr Termine & To Do’s  zu vergessen und mehr Ordnung und Effizienz in den Alltag zu bringen. Für den Erfinder Ryder Carroll ist das Bullet Journal eine Philosophie, die er über Jahre hinweg ausgetüftelt hat. Der Erfinder hatte in seiner Jugend Probleme sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und ließ sich sehr leicht von seinen Verpflichtungen ablenken. So wurde der Druck, die Verpflichtungen zu erledigen, natürlich immer größer. Er bewunderte seine Freunde, die organisierter waren als er und einen Terminplaner führten. Davon inspiriert entwickelte er sein eigenes System – das Bullet Journal.

Es ist eine Mischung aus Terminplaner, To do-Liste, Tagebuch, Notiz- und Skizzenbuch und half Ryder Carroll schließlich seine Gedanken zu ordnen. Im Gegensatz zu einem klassischen Kalender oder To-Listen ist das System flexibel und lässt sich für alle Erfordernisse anpassen.

Neben der funktionalen Seite bietet das Journal auch Platz kreativ zu sein. Grundsätzlich bestimmt jeder den Inhalt seines Buchs selbst und ob er viele gestalterische Elemente miteinbringt oder alles eher minimalistisch halten möchte.

In Deutschland hat der Trend vor allem im Jahr 2018 stark an Bedeutung gewonnen. In Sozialen Medien, wie Pinterest, Instagram und auch Youtube geben zahlreiche Menschen Einblicke in Ihr Journal und bieten Inspirationen für Andere.

Bullet Journal

5 Gründe, warum wir das Bullet Journal lieben

  • Bietet Platz für Gedanken, die sich nicht in einem klassischem Kalender oder einer To-Do-Liste abbilden lassen.
  • Ermöglicht es Gewohnheiten, wie z.B. Häufigkeit von Sport, zu tracken.
  • Steigert die Produktivität.
  • Platz für Skizzen & Zeichnungen, da eine freie Gestaltung möglich ist.
  • Zuflucht von der Digitalen Welt.

Aufbau des Bullet Journals

  • Index (Inhaltsverzeichnis):
    Ein Inhaltsverzeichnis, auch Index genannt, ist auf den ersten Seiten. Teilweise ist in einzelnen Journals bereits ein Verzeichnis vorgegeben, ansonsten lassen Sie ca. vier Seiten dafür frei. Dort können Sie immer alle neuen Inhalte mit der dazugehörigen Seitenzahl eintragen.
  • Future Log (Jahreskalender):
    Gibt Überblick über alle kommenden Ereignisse im kommenden Jahr. Man kann ihn mit einem herkömmlichen Kalender vergleichen, in den man Termine, wichtige Ereignisse, Geburtstage usw. einträgt.
  • Monthly Log & Weekly Log:
    Die Monatsübersicht (Monthly Log) zeigt auf den ersten Blick alle wesentlichen Termine im Monat. Platz für Detaillierteres bietet die Wochenübersicht (Weekly Log). Am besten man bildet das Monthly Log auf einer Doppelseite ab, dann sieht man alle bevorstehenden Ereignisse auf einen Blick. Neben einem Kalender sollten Sie noch Platz für Notizen lassen.
    Beim Weekly Log können Sie noch einmal einen Kalender abbilden. Ebenso eine To-Do Liste, was Sie in dieser Woche erledigen wollen, wie Hausarbeiten und Co. außerdem können Sie auch Gewohnheiten abbilden, wie z.B. wie oft Sie Sport treiben, Obst & Gemüse essen, oder Ähnliches.  
Handlettering

Ebenso wie Bullet Journaling liegt auch Handlettering voll im Trend. Die dekorativen Schriftzüge erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Wie der Begriff "Hand Lettering" schon sagt, werden Buchstaben von Hand und nicht elektronisch geschrieben. Diese Technik wird nicht zum Verfassen von langen Texten verwendet, sondern nur um einzelne Wörter zu schreiben.

Handlettering lernen - Schritt für Schritt

Handlettering - Schritt für Schritt Buch
Handlettering ist eine Kunst, die viel Übung bedarf.

Mit dem Buch "Handlettering - Schöne Schriften - Schritt für Schritt" von Katja Haas erhalten Sie einen guten Überblick über alles Wissenswertes zu diesem Thema. Angefangen von Infos über Schriftarten & Materialien bis hin zu Übungen zum Anwenden der Theorie.

Greifen Sie zum Stift und dann heißt es Üben, Üben & nochmals Üben. Dann zaubern Sie schnell ansprechende Schriftzüge. Weitere Übungen finden Sie in dem Übungsbuch.

Bastelidee: Weihnachtskarten gestalten

Schreiben Sie noch ganz klassisch Weihnachtskarten? Dann sollte Sie es mal mit einer selbstgebastelten Variante versuchen.

Das benötigen Sie:


* Um die Stifte nicht zu beschädigen, eignet sich am besten ein Papier mit einer glatten Oberfläche. Kopierpapier oder Tonpapier können die Fasern der Stifte anrauen.

So wird’s gemacht:

  1. Fotokarton mit der Papierschneidemaschine auf die gewünschte Größe der Weihnachtskarte zuschneiden.
  2. Karte in der Mitte falten.
  3. Überlegen Sie zuerst, was Sie auf die Karte schreiben möchten. Beginnen Sie damit in ihrem Notizbuch ein paar Skizzen von Schriftzügen zu machen. Wenn Sie das passende Motiv gefunden haben & geübt haben, können Sie dieses auf die Karte bringen.
  4. Und los geht’s: Zeichnen Sie den Schriftzug gegebenenfalls leicht mit Bleistift vor, bevor Sie starten diesen mit den FABER CASTELL Pitt Artist Pens, oder den Goldenen und Silbernen auszumalen.