1. Trimester
Was passiert im 1. Trimester?
Baby: In den ersten 3 Monaten bilden sich die Organe ihres kleinen Schatzes. Arme, Hände, Beine und Kopf entwickeln sich, außerdem bilden und vernetzen sich erste Nervenzellen. Die ersten 3 Monate gelten als kritisch. Alkohol, Nikotin, Drogen und Medikamente können jetzt große Auswirkungen auf die Entwicklung haben.

Mutter: Insbesondere der Anfang der Schwangerschaft ist für Frauen oft unangenehm. Der Körper muss sich eben erst noch auf den Embryo einstellen und sich auf die Geburt vorbereiten. Durch den veränderten Stoffwechsel kann es zur berühmten Schwangerschaftsübelkeit, Müdigkeit, Schwindel und Flüssigkeitseinlagerungen kommen. Hormone sorgen dafür, dass Muskulatur und Bänder dehnbar werden um genug Platz für ihren Schatz zu schaffen. Der Körper wird besser durchblutet, wodurch es schnell zu Zahnfleischbluten kommen kann. Im ersten Trimester werden Sie ca. 1-3 Kilo zunehmen. Erst gegen Ende des 1. Trimesters wird ein kleines Bäuchlein sichtbar.
Tipps fürs 1. Trimester
Wir haben Tipps, wie Sie das erste Trimester gut überstehen:

1. Hormonelle Umstellung In den ersten drei Monaten findet die hormonelle Umstellung statt. Dadurch werden Sie schneller müde, fühlen sich unwohl und sind launischer als sonst. Sie sollten sich jetzt mehr Zeit für sich nehmen und auf ihren Körper hören! Verwöhnen Sie sich mit Ruhe, Pflege und Entspannung. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Entspannungsbad?

2. Morgenübelkeit Gegen Morgenübelkeit hilft ein kleiner Snack, wie z.B. Zwieback, Müsliriegel oder Kekse, dazu passt eine Tasse Tee. Generell gilt bei Übelkeit: Lieber kleine Portionen statt große Mahlzeiten. Auch Kaugummis oder Traubenzucker können Abhilfe schaffen.

3. Heißhunger Die einen kämpfen mit der Schwangerschaftsübelkeit, die anderen mit dem Heißhunger. Auch dafür ist die hormonelle Umstellung verantwortlich. Gegen Heißhunger können Sie vorbeugen, indem Sie den Magen mit kleinen gesunden Snacks zwischendurch nie ganz leer werden lassen. Obst oder Nüsse eignen sich beispielsweise super zum Naschen zwischendurch. Probieren Sie doch mal Studentenfutter oder Reiscracker.

4. Müdigkeit Dagegen hilft frische Luft und viel Bewegung! Falls Sie keine Zeit für einen Spaziergang haben können Sie auch Kaffee und Tee trinken. Aber Vorsicht! Nicht mehr als 200 mg Koffein am Tag in der Schwangerschaft.

5. Sport Bewegung hilft nicht nur gegen Schwangerschaftsbeschwerden, sondern bereitet den Körper auch auf die bevorstehende Geburt vor! Trotzdem gibt es ein paar Dinge zu beachten. Wärmen Sie sich gut auf, trinken Sie genug und achten auf die Gelenke. Sie sollten ausreichend Pausen machen und sich nicht überanstrengen. Gut geeignet sind Sportarten wie z.B. Schwimmen, Walken, Yoga, Tanzen, Golf und Radfahren. Weniger empfehlenswert sind Ballsportarten, Reiten, Ski fahren, Tennis oder Tauchen. 

6. Zahnhygiene Gründliche Zahnhygiene ist in der Schwangerschaft sehr wichtig, Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch sind jetzt möglicherweise auch besonders empfindlich. Hilfreich sind Mundspülung, Zahnseide und eine weiche Zahnbürste.

7. Unwohlsein Spannende Brüste, ein Ziehen im Bauch, Verstopfung oder Blähbauch – während der ersten Zeit der Schwangerschaft leiden viele Frauen an Unwohlsein. Nehmen Sie genug Flüssigkeit zu sich und vermeiden Sie Süßigkeiten. Probieren Sie natürliche anregende Mittel wie Leinsamen oder Weizenkleie.

8. Geheimnis Die ersten Wochen herrscht noch eine gewisse Unsicherheit, das Risiko einer frühen Fehlgeburt besteht. Daher erzählen viele Schwangere ihrem Umfeld erst am Ende des ersten Trimesters von ihrer Schwangerschaft. Es ist aber auch nicht schlecht wenn die engste Familie oder beste Freundin gleich eingeweiht wird, denn dann erhalten Sie im Fall einer Fehlgeburt Unterstützung und Halt. Egal wie Sie es handhaben wollen - wir haben einige kreative Ideen gesammelt für die Verkündung der frohen Botschaft.
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Nach was schmeckt Fruchtwasser?

Fruchtwasser schmeckt je nach Tagseszeit und je nachdem was die Schwangere gegessen hat, verschieden. Vorlieben für Lebensmittel und Gewürze entsteht dadurch bereits im Mutterleib!